Völlig verwachst ...
Vor erneut über 550 Fans hatte der SVE im Heimspiel gegen den letztjährigen Vizemeister TSV Havelse Probleme, die Anfangsnervösität aus den Klamotten zu bekommen. Immer wieder kam es in verheißungsvollen Situationen zu technischen Fehlern und Ballverlusten. In der 20. Spielminute führte dann ein gnadenlos effizient vorgetragener Konter des TSV Havelse nach eben so einem Aussetzer an der Mittellinie zum 0:1 Führungstreffer durch Tayar, der aus Nahdistanz nur noch den Fuß hinhalten musste. Erst jetzt bekam das Spiel des SVE mehr Struktur. Und eigentlich hätte schon kurz nach dem Rückstand der Ausgleich fallen müssen. Eine kurz ausgeführte Ecke von Kummerfeldt hätte wahrscheinlich auch alleine den Weg in die Maschen gefunden, doch Haris Huseni stieg hoch und köpfte den Ball unbedrängt aus Nahdistanz über das Tor. Eine weitere Ecke landete nach Kopfballverlängerung am Außenpfosten. Wenig später dann die wohl spielentscheidende Szene: Einen endlich einmal schnell und schnörkellos vorgetragenen Angriff über den engagierten Torge Maltzahn hätte Huseni aus 10 Metern völlig frei vor der Kiste zu seinem vierten Saisontor nutzen müssen. Doch der Havelser Keeper Straten-Wolf hatte richtig spekuliert. Damit jedoch nicht genug. Der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Simon Koops, der voll draufhielt aber erneut am sensationell parierenden Torwart scheiterte. Der zweite Nachschuss konnte dann von einem Verteidiger zur Ecke geklärt werden. Was für eine Chance! Das hätte die Wende sein können. So jedoch ging es unter aufmunterndem Beifall der Zuschauer in die Halbzeit. Mit neuem Mut kamen die Bravehearts aus der Kabine. Zu diesem Zeitpunkt war der SVE dem Ausgleich wirklich sehr nahe, auch wenn längst nicht alles klappte. Dennoch hatte Torge Maltzahn nach einem Alleingang eine weitere Riesenchance, doch erneut hielt Havelses Torwart seine Mannschaft im Spiel. Und nur eine Minute später sorgte dann aber ein indiskutabler Querpass im Mittelfeld bei einer vielversprechende Angriffssituation für den Knackpunkt. Die Havelser konnten ungestört kontern, spielten einen Doppelpass und ihr Knipser Beismann schob aus 3 Metern ins leere Tor zum 0:2 (55.). Auch wenn hier eine Abseitsposition vorlag, so leichtfertig darf man den Ball nicht verlieren und in der Folge den Gegner ungestört agieren lassen. In der 73. Minute sorgte ein kurioser Foulelfmeter für das 0:3 durch Beismann. Über das Zustandekommen legen wir besser den Mantel des Schweigens. Lobenswert allerdings, dass der SVE auch nach diesem Tiefschlag weiter versuchte, die Wende herbeizuführen. Und tatsächlich wurden die Mühen dann in der 76. Minute belohnt, als Bento im Nachschuss nach Lattenkreuzkracher von Koops traf. Es keimte noch einmal etwas Hoffnung auf, doch Sammy Güzel wurde nur 2 Minuten später mit gelb-rot vom Platz geschickt. Die von ihm hinterlassene Lücke nutzten die Gäste dann zum 1:4-Schlusspunkt, als der eingewechselte Wolf abstauben konnte (81.).
Schwache Meppener lassen Havelse jubeln.
Der SV Meppen fing in den ersten 5 min sehr engagiert an und hatte gute Torchancen durch Standarts und Flanken von Sascha Wald und Rene Wessels. Doch durch ein Abwehrfehler von Schmik reichte aus um Havelse das 1:0 machen zu lassen. Damit war die Taktik von Heiko Flottmann dahin. Meppen versuchte wieder in das Spiel zu kommen doch es gab einfach zu viele Fehlpässe und Unkonzentrierte Pässe, die oftmals den wegt ins leere fanden. Havelse spielte mit den erzielten Tor von Vucinovic sehr konzentriert weiter. Keine 5 min später fand sich Havelse wieder im Strafraum des SV Meppen wo durch ein Torwartfehler von Gommert das Tor nichtmehr verhindert werden konnte nun stand es 2:0. Die Fans des SV Meppen konnten es nicht glauben, sie hatten eine deutliche Leistungssteigerung gefordert und bekamen mal wieder einen Dämpfer gegen konzentrierte Garbsener. Meppen versuchte dann mal vor der Halbzeit mit Druck noch vor der Halbzeit das 2:1 zu erzielen doch die ungenauigkeit im abspiel war einfach an der zu häufig, so dass Havelse kaum Mühe in der eigenen Hälfte hatte. Die 2.Hälfte lief sehr ähnlich als die erste. Meppen versuchte Havelse tat, sie spielten sich die verloren gegangenen bälle des SV Meppen geschickt zu und schalteten sofort um. in der 60 min war es dann wieder soweit der TSV bekam einen Eckball der schon fast geklärt schien doch Twyrdy bekam denn ball nicht aus dem Strafraum und durch den Ballverlust viel durch Hansmann dann auch das 3:0 der sack war zu. Außer einerguten möglichkeit am anfang der 80 min durch Gerdes Wurps gab es keine Nennenswerten Aktionen des Spiels wodurch Meppenfans die Hoffnung nicht aufgeben sollten ;)
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